Andamanen

Auf den Andamanen angekommen ist Port Blair nur ein kurzer Zwischenstopp, denn wir wollen auf die kleine Insel Neil weiter. Mit der Fähre gings dann in der Früh gleich los. Die zwei Stunden Fahrt haben wir verschlafen (hat gut getan).

Unsere Unterkunft war einfach, aber passend. Eine kleine Hütte, davor eine Hängematte und über dem Bett ein Mückenetz, mehr nicht.

Unterkunft auf Neil

von Innen

Wir haben 4 Nächte hier verbracht. In dieser Zeit waren wir schnorcheln, baden und haben mit dem Rad die Strände erkundet. Die Riffe waren aber leider fast vollständig zerstört. Eine Sehenswürdigkeit der Insel sind zwei natürlichen Steinbrücken am Strand.

Aber ich glaube hier sagen Bilder mehr als tausend Worte.

Hausstrand

Radeln

natürliche Steinbrücke

Long Island ist eine andere Insel auf die wir gefahren sind. Hier war kaum ein Tourist. Auf dem Weg zur Unterkunft haben wir viele Hühner mit Kücken, Ziegen und Kühe gesehen, wie auf dem Bauernhof. Wir waren dort nur einen Tag und haben nicht viel unternommen. Ich war etwas erkältet und deswegen froh mich etwas ausruhen zu können.

Long island

Mit der Fähre sind wir am nächsten Tag nach Rangat gefahren. Von dort aus mit dem Bus 6,5 Stunden nach Kalipur auf Nord Andaman.

Unser Bus sah zum Glück etwas besser aus

Nach einem Tag entspannen am Hausstrand Kalipur Beach, sind wir am nächsten Morgen mit einem Boot auf Ross und Smith gefahren. Zwei Inseln, die bei Ebbe über eine Sandbrücke miteinander verbunden sind. Wunderschön und kaum Touristen.

Kalipur Beach

Kalipur Beach mit Blick auf den Saddle Peak

Ross und Smith Islands

Blick von Smith auf Ross Island

Der höchste Berg der Andamanen ist der Saddle Peak ganz in der Nähe. Matthias wollte da natürlich rauf. Der Weg ging 5 km am Strand entlang bis zu einem kleinen Bach mit Gumpe, dann 2,5 km steil Bergauf und die letzten 1,5 km auf und ab. Am Gipfel hatte man aber keinen Ausblick, da hätten wir uns den letzten Kilometer vom Aussichtspunkt zum Gipfel auch sparen können. Für die Rückfahrt nach Diglipur mussten wir noch eine Stunde im dunkeln auf den Bus warten. Wir waren beide richtig fertig und froh als wir eine Bleibe gefunden haben.

Weg zum Saddle Peak

Gumpe

Saddle Peak Gipfel Foto

Blick vom Aussichtspunkt

Mit dem Bus machten wir uns am nächsten Tag um 4 Uhr auf nach Baratang. Die Fahrt war beschissen; sie dauerte 8 Stunden und die Straße ist eine Buckelpiste. Dazu war unser Fahrer auch eher ein Raudi und ist ziemlich schnell gefahren. In Baratang angekommen haben wir uns nicht willkommen gefühlt. Die Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft war auch dementsprechend schwierig. Ein Einheimischer hat uns zum Glück doch noch geholfen.

In Baratang haben wir die lime stone cave (Tropfsteinhöhle) besucht. War aber nichts besonderes. Die Bootsfahrt durch die Mangroven war dafür schön. Wieder mit nem Bus ging es am gleichen Tag weiter nach Port Blair.

Mangroven

Tropfsteinhöhle

unserer Fortbewegungsmittel; hier fahren wir mit der Fähre über einen Fluss

Auf den Inseln bekamen wir sehr gutes Essen, vor allem Fisch und Meeresfrüchte. Das typisch indische Essen, wie Thali, war natürlich auch dabei.
Als Highlight haben wir Krabben und Oktopus probiert. Wobei ersteres zum knacken nervig war, geschmacklich war beides sehr gut.

Krabbencurry

Von Port Blair aus geht es mit einem nächtlichen Zwischenstopp in Bangalore weiter nach Malaysia. Nach 3 Monaten sagen wir Indien nun Lebewohl. Es war eine interessante, spannende und schöne Zeit, aber auch oft anstrengend, laut und dreckig. Wir sind gespannt, was wir in Malaysia erleben und essen werden.

2 Gedanken zu “Andamanen

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