Kerala

Unsere Busfahrt nach Jog war sehr spannend und zeitraubend. Wir sind in Agonda um 8 Uhr gestartet. Um 19 Uhr sind wir mithilfe von einem Taxi, 3 Bussen und einem riesen Umweg an den Jogfällen angekommen.

Die Jogfälle sind die zweit höchsten Wasserfälle Indiens. Da keine Regenzeit war, hatten diese nur wenig Wasser. Das Treppensteigen zum Grund der Wasserfälle war anstrengend. Die Begleitung von Affen machte Trinkpausen beim Aufstieg schwierig. Denn diese erhofften sich etwas zu Essen, wenn der Rucksack offen war und wurden sogar aggressiv. Das war etwas beängstigend.

Mit 2 Bussen gings dann weiter nach Bhatkal und von dort aus mit dem Zug 14 h nach Alappuzha. Die Hauptattraktion in Kerala (Staat) sind die Backwaters und die dazugehörigen Hausboote. Die waren uns aber zu teuer. Deshalb sind wir zweimal mit der Einheimischen Fähre gefahren. Da hat man dasselbe gesehen. Die Kanäle sind sehr verzweigt und weitläufig. Am erstaunlichsten ist aber, dass die Felder neben den Kanälen alle unter dem Wasserspiegel liegen.

Hausboot

Einheimischenfähre

Auch sehenswert sind der Strand und der Leuchtturm von Alappuzha.

Mit dem Bus sind wir weiter nach Kochi gefahren. Dort haben wir die Chinesischen Fischernetze und den Fischmarkt angeschaut.

Chinesische Fischernetze

Wettertechnisch hatten wir hier immer Glück. Geregnet hat es nur nachts, die Temperatur liegt immer über 30 Grad bei 80% Luftfeuchtigkeit. Wir schwitzen.

Unsere letzte Zugfahrt in Indien geht von Kochi nach Chennai (12 h). Ein Nachtzug quer durch Südindien, weil das billiger ist wie der Flieger (wir Sparfüchse). Von Chennai aus nehmen wir dann aber doch den Flieger weiter nach Port Blair auf die Andamanen.
Kerala

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